Post in Saigon

• Die Hauptpost findet man rechter Hand der Kathedrale auf dem Platz der Pariser Kommune (2 Cong Xa Pari). Das stilvoll restaurierte Gebäude mit seinen alten Jugendstil-Lampen und Decken-Ventilatoren und dem obligatorischen überlebensgroßen Ho Chi Minh ist zwischen 1886 und 1891 entstanden und lohnt auch dann einen Besuch, wenn man dort nichts zu tun hat. An der Information (Tel. 8296555) spricht man englisch.

Post in Saigon
• Briefmarken-Schalter sind täglich 6.30-20.00 Uhr geöffnet, Telegramme kann man Tag und Nacht am Schalter 32 aufgeben. Der Fax-Schalter (30) ist bis 19.00 Uhr geöffnet, eine A4-Seite nach Europa kostet $ 4,5. Internationale Anrufe kann man zwischen 6.30 und 22.00 Uhr am Schalter 27 tätigen, die Wartezeit beträgt nur wenige Minuten.
• DHL Worldwide Express,253 Hoang Van Thu (Tan Binh), Tel. 8444268, und UPS,80 Nguyen Du, Tel. 8243597, verschicken dringende Geschäftspost in alle Welt. Pakete bis 500 g kosten ca. $ 60 (jede weiteren 500 g $ 10) und benötigen 2-3 Tage nach Europa, 3-4 Tage nach Nordamerika.
Rechtsanwalt
• Ein kompetenter deutschsprachiger Anwalt ist Herr Bui Quang Nghiem von der Kanzlei Duong & Nghiem,32 Nguyen Hue, Tel. 8242031, Fax 8251135.
Sprachkurse
•Vietnamesisch (vietnam mekong delta) Kurse für Ausländer, bieten u.a. an: Lotus College,53 Nguyen Du, Tel. 8290841, Department of Vietnamese for Foreigners der Universität, 10-12 Dinh Tien Hoang, Tel. 8293828, Khoi Nguyen Language Center,299 Dong Khoi, Tel. 8293744, und Asia-Pacißc-Research- Center,280 An Duong Vuong (Q 5), Tel. 8352020. Einzelunterricht kostet $ 5-6 die Stunde, in der Gruppe weniger, Pauschalen und Studenten-Rabatt sind verhandelbar.
Stadtrundfahrten
•Täglich Stadtrundfahrten von 8.00-11.30 Uhr bietet Saigon (saigon mekong delta phu quoc) Tourist(u.a. über die meisten Hotels) an; die Exkursion kostet $ 15 pro Person (Mi, Sa $ 9), umfaßt aber kaum mehr als die Besichtigung des ehemaligen Präsidenten-Palastes, des Kriegsmuseums und einer Cholon-Pagode. Ein individuelleres Angebot sollte man sich von Far East Tourist machen lassen.
Zahnarzt
•Wenn es denn sein muß (und man keinen der Zahnklempner mit den schönen Gebiß-Piktogrammen aufsuchen mag): Odonto Stomatological Center(OSC) im St. Paul Hospital, 280 Dien Bien Phu (Q 3), Tel. 8225052, oder Institute of OS,201A Nguyen Chi Thanh (Q 5), Tel. 8556732.

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Zeitungen
• Der beste Zeitungsstand ist seit Jahren Lao Dong,104 Nguyen Hue; die Nationoder Postaus Bangkok vom Vortag kostet 8-9.000d, und mit etwas Glück findet man eine 3 Tage alte Wehoder FAZ oder einen Spiegel($ 6). Weitere gute Adressen sind der Buchladen M’5 Dong Khoi,der Stand auf dem Dachgarten des Rexund Citu Lang,41 Pham Ngu Lao.
• In einigen Cafes und Hotel-Lobbys liegen dankenswerterweise englischsprachige Presseorgane zum Lesen aus; lobend hervorzuheben ist insbesondere das Hotel Kim Do,122 Nguyen Hue.

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Sehenswertes in Hoi An

 Prolog
Hoi An als Gesamtkunstwerk bekommt man mit dem 50.000-Dong-Sammelticket, das zum Be-such a) der Japanischen Brücke, b) eines Alten Hauses, c) zweier Versammlungshallen und d) eines Museums berechtigt; Interessenten für ein weiteres Haus oder einen Tempel erstehen ein zweites Sammelticket, das noch einmal zum Besuch der Japanischen Brücke (die für jedermann frei zugänglich ist) und berechtigt.
Dieses noch nicht so geglückte Experiment der Tourismusorganisation von Hoi An, die auf diese Weise angeblich Mittel für die Restaurierung von 416 historischen Gebäuden aufbringen will, sollte noch einmal überdacht werden, sonst könnten Protest und Boykott unzufriedener Besucher dazu führen, daß die Rettung der gefährdeten Häuser nicht vorangetrieben, sondern verzögert wird.
Daß nicht alles so heiß gegessen wird, wie es auf den Tisch kommt, ist nur ein schwacher Trost. Verständlicherweise sind gerade die 1975 enteigneten Besitzer (heute: Pächter) histor scher Häuser nicht gerade gut auf eine Obrigkeit zu sprechen, die von den Fremden tüchtig abkassiert, ihnen selbst aber nur Brotkrümel hinwirft. Man kann es drehen und wenden, wie man will, es bleibt das ungute Gefühl, über den Tisch gezogen zu werden. Darüber trösten auch noch so viele Bars, Cafes, Guesthouses und Pizza-Pa sta-Schuppen nicht hinweg.
Architektur
Die meisten der alten Holzhäuser von Hoi An stammen aus dem frühen 19. Jh. und sind seitdem kaum verändert worden. Läßt man den Blick über die Stadt und den Fluß schweifen, wird man sich um Jahrhunderte zurückversetzt fühlen, als Dschunken, Sampans und Segelschiffe aller Herren Länder hier vor Anker lagen, Tausende von Kulis und Lastenträgern durch die Gassen hasteten, vietnamesische (mekong delta cruise saigon to phnom penh)Mandarine und chinesische Kaufleute sich aus ihren Sänften beugten und abenteuerlich gekleidete Seefahrer aller Nationen Opiumhöhlen und Bordellen zutrieben.
Tan-Ky-Haus, 101 Nguyen Thai Hoc. Das für alle anderen Häuser repräsentative Handelshaus wird seit fünf Generationen bzw. annähernd 200 Jahren von einer Familie bewohnt, die aus Südchina nach Faifo kam und ihren Wohlstand dem Handel mit Tee, Zimt und Areca-Nüssen verdankt. Tan Ky steht in großen chinesischen Schriftzeichen auf einer Tafel über dem Hauptraum, dies war der Name des Urgroßvaters des jetzigen Bewohners. Keiner erzählt die Geschichte des Hauses besser als Monsieur Le Chuong selbst, der bei einer Tasse Tee über alte Zeiten plaudert, die verschiedenen Symbolismen der Holzschnitzereien erläutert, von der genauen Herkunft aller Materialien weiß und kenntnisreich auf Sinn und Vorzüge der jeweiligen Balken- und Dach konstruktionen hinweist.
Entscheidend beim Bau von Häusern dieser Art war, den drei wichtigsten Elementen im chinesischen Leben den ihnen gebührenden Raum zu schaffen, der Ahnenverehrung, dem Geschäft und dem Familienleben, und zwar in dieser Reihenfolge. Die Häuser wurden von innen nach außen gebaut, zuerst kamen die Säulen, dann erst wurde der Dachfirst errichtet und zum Schluß das Ziegeldach. Durch den großen Innenhof dringen Licht und Luft ins Haus, in großen Tonnen wird Regenwasser aufgefangen. Hinter dem Lichthof erstrecken sich die Küche und das Lagerhaus, dessen Rückfront an die Uferstraße stößt. Die Wohn- und Schlafräume sind im Obergeschoß um den Hof herum angeordnet.
Naturgemäß überwiegen chinesische Elemente im Innern des Hauses, aber viele Details zeugen auf beeindruckende Weise von der kosmopolitischen Offenheit des alten Patriarchats von Hoi An. So sind die gedrechselten Säulen des Porti- ko im Innenhof mit Trauben verziert, einer Pflanze, die erst die Franzosen nach Vietnam (vietnam mekong delta) brachten, während Elemente der schweren reichverzierten Holzdecke in der Vorhalle mit ihren dreifach übereinander gewölbten Stützbalken deutlich japanischen Einfluß verraten.
Das Tan-Ky-Haus ist seit 1975 in kommunalem Besitz, sein rechtmäßiger Eigentümer, Monsieur Le Chuong, der bis zu seiner Pensionierung Französischlehrer der Stadt war, genießt lediglich “Wohnrecht”.
Quang-Thang-Haus, 77 Tran Phu. Ei¬nes der schönsten und zugleich ältesten Häuser der Stadt wurde nun auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Man beachte die grünen Keramikziegel am First und die Art und Weise, wie die Vorderfront durch waagerechte Planken verschlossen wird.

japanese bridge in Hoi An
Phung-Hung-Haus, 4 Nguyen Thi Minh Khai. Wie bei fast allen Gebäuden Hoi Ans verbinden sich in diesem Haus, das bereits seit 8 Generationen von einer Familie bewohnt wird, chinesische, vietnamesische (saigon mekong delta phu quoc) und japanische Stilelemente zu einer Einheit. 80 Säulen aus Eisenholz und ein Marmorfundament verleihen dem nahe der Japanischen Brücke gelegenen Haus die nötige Stabilität. Als Besonderheiten werden dem Besucher die gedrechselten Fensterläden und der freihängende Ahnenaltar im oberen Stock gezeigt. Als störend kann man empfinden, daß das gesamte Innere des Hauses zu einem Souvenirshop umfunktioniert worden ist.
Kapelle der Tran Familie, 21 Phan Chu Trinh. Mit angenehmer Zurückhaltung wird der Besucher in dem erst seit 1994 wieder zugänglichen Andachtsraum der Familie Tran empfangen. Die Nachfahren der Familie, die vor 300 Jahren aus China einwanderte, verehren hier ihre Ahnen, unter denen ein hochgestellter Mandarin unter Kaiser Minh Mang den Ehrenplatz einnimmt. Aus seinem persönlichen Besitz stammen verschiedene Elfen- beinschnitzeren, die Herr Tran Van Le, der sympathische Bewahrer der Familientradition, eindrucksvoll beschreiben kann.
Diep-Dong-Nguyen-Haus, 80 Nguyen Thai Hoc. Das schöne Handelshaus neben dem nostalgischen alten Shell-Emblem diente einstmals als Kontor für chinesische Medizin und Heilkräuter; die wertvolle Antiquitätensammlung des Hausherrn, Möbel, Porzellan, Keramik, scheint leider nicht mehr (?) zu besichtigen zu sein.

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Japanische Brücke. Die 18 m lange überdachte Holzbrücke über einen Seitenarm des Thu-Bon-Flusses verband das japanische mit dem chinesischen Viertel von Faifo. Wie die beiden Affen am japanischen Ende der Brücke anzeigen, wurde der Bau 1593, im Jahr des Affen, begonnen und zwei Jahre später im Jahr des Hundes beendet – dafür stehen die steinernen Hunde am anderen Ende.
Die Pagode (Chua Cau) an der Nordseite der Brücke wurde erst nachträglich angebaut. Sie war notwendig geworden, um einen im Fluß schlummernden riesigen Drachen zu besänftigen – ein Zeichen dafür, daß die Japaner selbst in ihrer neuen Heimat ihre panische Furcht vor Erdbeben nicht los wurden. Auch die solide Bauweise der Brücke selbst, die die Jahrhunderte erstaunlich intakt und mit vergleichsweise wenigen Veränderungen überstanden hat, soll von dieser tiefsitzenden Angst zeugen. In der Pagode haben sich inzwischen Souvenirhändler breitgemacht.

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Tempel und Versammlungshallen in Hoi An

Als ab dem späten 16. Jh. Kaufleute und Händler der chinesischen Südprovinzen den Hafen von Faifo immer häufiger anliefen und ein Teil ihrer Besatzung sich dort anzusiedeln begann, gründeten sie Versammlungshallen (Hoi Quan), in denen sie regelmäßig zusammenkamen, um Dinge des täglichen Handels zu besprechen und die gemeinsamen Ahnen und Schutzgötter zu verehren. Mit der Zeit wurden diese Versammlungshallen erweitert und dienten dann oft nur noch religiösen Zwecken. Jede der ursprünglich fünf chinesischen Gemeinden von Hoi An hatte entsprechend der Provinz, der sie entstammte, ihre eigene Versammlungshalle: Phuoc Kien (Fukien oder Fujian), Quang Dong (Guangdong oder Kanton), Hai Nam (von der Insel Hainan), Trieu Chau und Gia Ung.

Die Versammlungshallen der ersten chinesischen Siedler auf vietnamesischem Boden (mekong flusskreuzfahrt kambodscha) ziehen heute, wie man aus den zahlreichen Widmungen, Flaggen und Emblemen in den Tempeln ersehen kann, Chinesen aus ganz Südostasien (mekong kreuzfahrt vietnam kambodscha) an. Nicht wenige chinesische Familien, die seitdem in Malacca, Penang, Jakarta oder Singapur zu Wohlstand gekommen sind, führen ihre Abstammung auf Vorfahren in Faifo zurück.
Chua Ba. Eine Versammlungshalle, die von allen chinesischen Gemeinden Faifos besucht wurde, ist der 1773 gegründete, in anderer Form aber schon früher existierende Chua Ba. Die Pagode ist Thien Hau, der Patronin der Seefahrer geweiht, ohne deren tatkräftige Hilfe die wertvollen Handelsschiffe schutzlos der See ausgeliefert gewesen wären.
An der Pforte halten fast lebensgroß ihre beiden Helfer Thien Ly Nhan und Thuan Phong Nhi Augen und Ohren auf. Der mit dem grünen Gesicht kann mehr als 1000 Meilen weit hören, der mit dem roten Gesicht mehr als 1000 Meilen weit sehen. Ist Gefahr in Verzug, rufen sie Thien Hau, die dem Schiff und seiner Besatzung in eine Wolke gehüllt zu Hilfe eilt. Noch heute legen viele der Fischer von Hoi An ihr Schicksal in die Hand der barmherzigen Ba Thien Hau.
Die Rückfront des Chua in der Tran Phu, Ecke Hoang Van Thu ist dekorativ mit großen chinesischen Zeichen bemalt, was man am besten von der Parallelstraße Phan Chu Trinh aus sehen kann.

Tempel in Hoi An
Hoi Quan Phuoc Kien. Nur wenige Schritte vom Chua Ba (46 Tran Phu) liegt die Versammlungshalle der Fukien-Gemeinde, deren Gründung auf das Jahr 1697 zurückgeht. Auch sie ist Thien Hau geweiht, nur daß sie reichhaltiger ausgestattet und besser instandgehalten ist.
Das bunte Wandbild am Eingang zeigt die Göttin bei dramatischem Wellengang schützend über einer Dschunke schwebend. Im Innern kann man das maßstabgerechte Modell eines jener Schiffe bewundern, mit denen sich die Chinesen einst auf die große Fahrt machten. Die mit prächtigen Gewändern geschmückte Göttin wird von ihren rot- und grüngesichtigen Helfern flankiert (s. Chua Ba).
Der offene Innenhof führt zu dem Raum, der den drei Grundpfeilern der chinesischen Lebensphilosophie gewidmet ist: Ahnenverehrung, Wohlstand und Kindersegen. Am Hauptaltar gedenkt man der sechs Ahnenväter, die Fukien im 17. Jh. als erste verließen, um in Faifo zu siedeln. Der Altar zur Linken ist Tan Tai, dem Gott des Wohlstands, geweiht. In der Hand der drei Frauen am rechten Altar liegt der Fortbestand der Familie, sie entscheiden, ob eine Frau schwanger wird (die mittlere), das Kind die Geburt überlebt (die linke) und ob es ein Junge oder Mädchen wird (die rechte); entsprechend den 12 Monaten des Jahres sind sie von 12 Ammen umgeben, die dem Neugeborenen erste wichtige Kenntnisse vermitteln sollen. Die handgeschriebenen Zettel sind Bittschriften von Frauen, die am 1. und 15. des Mondmonats hierher pilgern und um den ersehnten Nachwuchs flehen.
Mieu Ong. Der farbenprächtige, 1653 gegründete Tempel im traditionell chinesischen Stil ist Quan Cong (Thanh Quan) gewidmet, dem sagenumwobenen General der Drei Königreiche (3. Jh.). Quan Cong ruht überlebensgroß mit rotem Gesicht, langem Bart und feistem Schmerbauch auf einem Drachenthron, seine beiden Getreuen, der Zivilmandarin Quan Binh, General Chau Xuong, und sein weißes und rotes Pferd halten Ehrenwache.

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Hinter dem Quan-Cong-Tempel unmittelbar am Markt schließt sich eine vietnamesische Pagode zu Ehren der Göttin Quan Am an, die zum Hoi-An-Museum umfunktioniert worden ist.
Hoi Quan Hai Nam. Die Versammlungshalle der Hai-Nam-Gemeinde (Hai- nan) stammt vom Ende des 19. Jh. und gedenkt 108 Kaufleuten der Insel, die man irrtümlich für Piraten hielt und unweit von Faifo tötete. Die Halle liegt wenige Meter östlich des Ong-Tempels ebenfalls in der Tran Phu.
Hoi Quan Trieu Chau. Die 1776 erbaute Versammlungshalle derTrieu-Chau- Gemeinde beeindruckt durch ihre außergewöhnlich schönen kolorierten Holz¬schnitzereien um den Altar: in einem verzweigten Weinstock mit üppigen Reben verbergen sich Insekten, Vögel und Mäuse. Auch die Dachkeramiken sind reich mit Blüten und Rankwerk verziert, gedrechselte Dachbalken stützen sich auf Phönix und Drachen. Der Hoi Quan steht in der 157 Nguyen Duy Hieu.
Hoi Quan Quang Dong. Die Versammlungshalle der aus Kanton (Guang-dong) stammenden Gemeinde wurde 1786 erbaut und verehrt ebenfalls General Quan Cong als Schutzheiligen (siehe Chua Ong). Sie liegt in der 176 Tran Phu nahe der Japanischen Brücke.
Chua Chuc Thanh. Die von verwitterten Gräbern umgebene Pagode beansprucht, die älteste Hoi Ans zu sein, ein buddhistischer Mönch aus China soll sie 1454 gegründet haben. Von der alten Bausubstanz ist mit Ausnahme der Glocken und eines außergewöhnlich schönen Holzgongs, der einen Karpfen darstellt, freilich nur wenig erhalten. Der Karpfen, Symbol für Ausdauer und Geduld, ist ein überaus beliebtes Motiv, dem man in Hoi An häufig begegnet.
Die Pagode liegt etwas außerhalb des Zentrums, ist aber mit dem Fahrrad leicht erreichbar. Man folgt der Nguyen Truong To bis zu ihrem Ende, biegt nach links ab und folgt dem schmalen Feldweg nochmals links etwa 500 m weit.
Wer den Feldweg noch einmal 300 m weiter geht, gelangt zum Mitte des 17. Jahrhunderts gegründeten Chua Phuoc Lam. Im Gegensatz zur Chuc-Thanh-Pagode leben hier keine Mönche mehr, der Garten ist verwildert und die Pagode verschlossen.

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Reiseziele und die wichtige Informationen über Hoi An

Museen

Im Hinteranbau des Mieu Ong wurde ein Hoi-An-Museum eingerichtet, das Einblick in Geschichte und Kultur der Stadt geben soll (7 Nguyen Hue). Auswahl und Zusammenstellung der Exponate wirken etwas willkürlich, ansonsten durchaus ein Ort, den man sich ansehen sollte. Ein weiteres Museum mit dem Schwerpunkt auf Geschichte und Herstellung von Keramik befindet sich in der 80 Tran Phu.
Markt & Uferpromenade
Unbedingt einen Aufenthalt wert sind der lebendige Markt (Cho Hoi An) und die Verkaufsstände der Fischerfrauen entlang dem Thu-Bon-Fluß und am Bach- Dang-Pier mit den Sampans und Fischerbooten. Die Uferstraße Bach Dang, bis vor wenigen Jahren noch von Müllhaufen und Schuttbergen übersät und kaum begehbar (geschweige denn anziehend), ist zu einer feinen Promenade mit Dutzenden von Cafes und Restos geworden, die ihre Tische entlang des Kais aufgestellt haben; die Atmosphäre erinnert von ferne (aber nicht unvorteilhaft) an griechische Inseltavernen.
Cam-Nam-Insel
Die Holzschnitzer von Kim Bong galten einstmals als die besten Vietnams (mekong flusskreuzfahrt kambodscha), fast alle Tempel Hoi Ans wurden von ihnen ausgestattet. Als Gia Long 1802 Hue zur Hauptstadt machte, mußte das halbe Dorf auf seinen Befehl dorthin ziehen und die Kaiserstadt für ihn verschönern.
Die Flußinsel Cam Nam mit dem Dorf Kim Bong ist mit Hoi An durch eine Brücke verbunden.
Webereien
Die zahllosen Baumwoll-Manufakturen, die noch bis vor kurzem jährlich mehr als 2 Millionen Meter Stoff produzierten, sind unrentabel geworden; wo einst ohrenbetäubend hölzerne Webstühle klapperten, werden heute Souvenirs gehandelt. Das Tourismusbüro hat seine eigene Erklärung parat, nämlich daß die permanente Vibration der historischen Bausubstanz geschadet hätte (was mit den Webereien geschehen war, wollte man nicht wissen). Ein letztes Relikt haben wir in der 86 Nguyen Duy Hieu aufgespürt; es ist immer noch sehens- bzw. hörenswert.

Hoi An Altstadt

Praktische Informationen
Adressen
• Das Tourist Office von Hoi An findet man in der 12 Phan Chu Trinh; die Nebenstelle im Hoi-An- Hotel wirkt auskunftfreudiger und arrangiert auch Touren.
• Geld kann man in der Bank, 4 Hoang Dieu, wechseln.
•Zahllose Booking Offices auf der Tran Hung Dao vermitteln Zugfahrkarten, Minibustickets, Flughafentaxis, Touren und vieles andere mehr.
• Fahrräder (um 5.000d) und Mopeds (um $ 3/4 ohne/mit Fahrer) kann man in den meisten Hotels mieten; gute Adressen sind auch 141 Tran Phu und 12/65 Bach Dang.
Unterkunft
• Das Hoi An, ein ehemaliges Regierungsgebäude, ist mit 103 Zimmern das mit Abstand größte Hotel des Ortes, soll aber noch 1996 durch einen Anbau erweitert werden. EZ $ 30, DZ $ 40 inkl. Frühstück, im Hinterhof Fan-Zimmer mit Gemeinschaftsbad $ 8-12. 6 Tran Hung Dao, Tel. 861445, Fax 861636. Auch das Faifo (40 Zimmer) in der 23 Le Hong Phong steht kurz vor der Eröffnung. •Alle folgenden Hotels sind Guesthouses neueren Datums mit je 10-20 Zimmern unterschiedlichster Qualität (mit/ohne Fenster, AC/Fan, Bad/Gemeinschaftsbad) und entsprechend verschiedenen Preisen um $ 7-25. Das Personal in diesen Häusern ist in der Regel liebenswürdig und hilfsbereit und vermittelt Fahrräder, Mopeds, Ausflüge, Minibustrips etc.
•Huy Hoang, 73 Phan Boi Chau, Tel. 861453; herrliche Lage mit Frühstücksterrasse am Fluß, ab $ 10 (inkl. Frühstück), auch dorm ä $ 4. Vinh Hung, 143 Tran Phu, Tel. 861621, stilvolles Entree, gut ausgestattete Zimmer zu $ 15/25 inkl. Frühstück (was darunter liegt, taugt nicht viel). Phu Thinh, 144 Tran Phu, Tel. 861297, geräumige Zimmer, viele ohne Fenster, $ 10-25. Thuy Duong I, 11 Le Loi, Tel. 861574, gutes Preis-Leistungsverhältnis, $ 12-14. Thuy Duong II, 68 Huynh Thuc Khang, Tel. 861394, etwas abgelegen, sonst recht okay, jedes Zimmer hat Balkon, $ 12-22. •Weil Betten in Hoi An knapp werden können, noch einige Ausweichadressen: Thanh Binh, 1 Le Loi, $ 8-20; Pho Hoi, 7/2 Tran Phu, $ 10-12; 92 Tran Phu $ 4 (dorm)-16; Hoi An Guesthouse, 5 Hoang Dieu, ab $ 8; Trade Union Hotel, 50 Phan Dinh Phung, ab $ 10; Thien Trung, 63 Phan Dinh Phung, ab $ 10.
Essen & Trinken
•Wer vom Cafe des Amis erzählt, gerät unweigerlich ins Schwärmen. Es liegt auf der Bach Dang, doch nicht an der umtriebigen Promenade, sondern fast versteckt hinter der Fährstation (No. 52). Auf eine Speisekarte wird verzichtet, dafür gibt es ein 5-Gänge-Fischmenü zum Fixpreis von 40.000d. So frankophil Patron Nguyen Marth Kim auch sein mag, seine Küche verleugnet ihre vietnamesische Herkunft nicht – nur setzt er kleine Akzente, die über das Übliche hinausragen; was er z.B. als Saucen reicht, sind fein abgestimmte Kreationen, die man in Vietnam (vietnam mekong delta) (oder sonstwo) so schnell nicht wieder findet. Ob mit Krebsfleisch gefüllte Ban Bao (Ravioli), Nem oder gedünsteter Fisch, alles kommt mit seinem spezifischen Eigengeschmack und viel Gemüse auf den Tisch, die geeiste Creme Caramel zum Abschluß läßt bestimmt niemand stehen, und die kleinen Irrwische, die als Kellner fungieren, entzücken nicht nur Damen. Klar, daß man auch französischen Wein zum Dinner bestellen kann ($ 10-12).
• In den unzähligen Lokalen am Kai kann man überall mal einen Glückstreffer landen, mit Sicherheit gut und günstig ißt man im 72 Bach Dang, wo man z.B. für weniger als $ 2 eine Lau (mit Fleisch, Shrimps und Tintenfisch) bekommt, von der zwei satt werden. Mr. Anh, der Besitzer, arrangiert außerdem zuverlässig Boots- oder Mopedtrips zu guten Bedingungen.
•Von den Restaurants der Tran Phu (z.B. 89, 104) fanden wir das My Lac (106) sehr sympathisch (ohne Schnickschnack oder TV). Cao Lau, die lokale Nudel-Spezialität, wird auch noch so serviert, wie es sich gehört: mit Kresse und Kräutern, Fettkrustein und Röstzwiebeln.
• Die Traveller-Szene zwischen Tran Phu und Tran Hung Dao hat ihren Stammsitz im Cafe Bobo, 18 Le Loi; vom Fruchtsalat-Frühstück bis zum späten Pizza-Dinner wird alles geboten.

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Anreise & Weiterreise
Hoi An liegt 30 km südlich von Da Nang und ist auf der N 538 entlang der Marmorberge und dem China Beach zu erreichen.
•Von Nha Trang (507 km) kommend, biegt man 27 km vor Da Nang von der N 1 bei Thanh Phuoc An nach Osten ab und hat von dort noch 10 km vor sich.
Bus
• Zwischen Hoi An und Da Nang verkehren tagsüber stündlich Lokalbusse, Fahrtzeit ca. 1 Stunde. Empfehlenswerter ist es, ein Moped (mit oder ohne Fahrer) zu nehmen.
• Der Busbahnhof in der Huynh Thuc Khang liegt 1 km westlich des Zentrums. Stadtein-wärts gabelt sich die Straße an der katholischen Kirche in die Phan Chu Trinh und die Nguyen Thi Minh Khai, die von der japanischen Brücke ab Tran Phu heißt.
•Minibusse fahren regelmäßig nach Nha Trang (ca. 11 Std., $ 6) und Hue (ca. 5 Std., $ 4). Reservierung in allen Hotels und Booking Offices, in der Hauptsaison können die Preise höher sein.
•Zu den vielen Merkwürdigkeiten der Szene gehört, daß die gleichen Touren je nach Fahrt-richtung ohne weiteres mehr als das Doppelte kosten können: nach Hoi An ab Hue $ 7, ab Nha Trang $ 15. Angebot & Nachfrage in Reinkultur!
Boot
Bootsfahrten auf dem Fluß werden überall angeboten; wer zur Cham-Insel will ($ 2), muß theoretisch eine polizeiliche Genehmigung haben. Fahrzeit knapp 2 Std.

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Die Altstadt Hoi An

Überblick

Der Trend ist eindeutig – und unumkehrbar. Galt das kleine Hoi An noch bis vor kurzem lediglich als ein “Ausflugsort nahe Da Nang”, dem man von der Großstadt aus einen Kurzbesuch abstattete, betrachtet die überwiegende Mehrzahl der Reisenden Hoi An inzwischen als einen überaus angenehmen Rastplatz, an dem man auch gerne ein bißchen länger bleibt, sowie als Standort für Ausflüge zu den Stränden und Sehenswürdigkeiten der Umgebung (wobei man, aber nur vielleicht, auch einmal die nahegelegene Stadt besichtigt). Für die Trendsetter mit dem Rucksack sorgen schon mehr als ein Dutzend Guesthouses (1993) sowie zahllose Kneipen und Pizzastübchen, und für die “richtigen” Touristen (wie das zuständige Fremdenverkehrsamt sich auszudrücken beliebt) wird an allen Ecken und Enden gebaut, angebaut oder zumindest projektiert.

Die Szene verlagert sich. Nein, hat sich schon verlagert. So einfach ist das. Für Da Nang, das sich nach Saigon (saigon mekong delta phu quoc) und Hanoi als “dritte Kraft” im Zentrum zu etablieren sucht, wird sich dadurch nichts ändern; die Wirtschaft boomt, die Profite steigen, die Armen werden immer ärmer, und bald ist man wieder da, wo man schon 1975 war. Das “kleine idyllische” Hoi An dagegen droht im Tourismusboom zu ersticken und entwickelt sich zu einem possierlichen Freizeitpark, der sich über kurz oder lang selbst das Wasser abgräbt, von dem er heute lebt.
Hoi An liegt 30 km südlich von Da Nang am Südufer des Flusses Thu Bon. Unter dem Namen Faifo, einer Verballhornung von Hai Pho, “Geschäfte am Meer”, galt Hoi An während des 16., 17. und 18. Jh. als einer der führenden Häfen Südostasiens (mekong flusskreuzfahrt kambodscha) und wurde in einem Atemzug mit Malacca und Macau genannt. Chinesische und japanische Kaufleute ließen sich nieder und gründeten in getrennten Quartieren Handelsniederlassungen. Dschunken aus Kanton, Nagasaki, Manila und Batavia legten ebenso an wie Segelschiffe aus Lissabon, Bordeaux, Liverpool und Amsterdam.
Hoi An hat heute 30.000 Einwohner und wirkt auf den Betrachter, als sei irgendwann vor 150 Jahren die Zeit stehengeblieben: ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das niemals künstlich, und ein Freiluftmuseum, das niemals museal anmutet. Um so mehr müssen die ehrgeizigen Pläne der Provinz und japanischer und taiwanesischer “Mäzene” ver- stören, die Stadt in einen touristischen Rummelplatz ä la Rothenburg ob der Tauber zu verwandeln.
Es stand zwar zu befürchten, aber es ist noch schneller eingetroffen als erwartet – der Touristen-Andrang wächst unaufhaltsam. Kunst, Seide, Klamotten, T-Shirts, Pizza, Faßbier, Keramik, Fuji-Color, für alles ist gesorgt, nur sieht man vor lauter Konsum & Souvenirs die Schönheit des Ortes kaum mehr. In der Hochsaison (November-Februar) schnellen die Übernach- in die Höhe (falls man überhaupt noch eine Bleibe finden kann), herrscht in den zahllosen Kneipen am Fluß permanente Party-Stimmung und kommen die Einheimischen vor lauter Dritt- und Viertjobs nicht mehr zum Schlafen.
Geschichte
Bronze- und Keramikfunde weisen auf eine Besiedlung schon vor mehr als 2500 Jahren hin. Zwischen dem 2. und 10. Jh. war Hoi An Haupthafen der Cham, die als berüchtigte Seefahrer und Piraten die Meere unsicher machten, ehe sie auch als Händler und Kaufleute Reichtümer erwarben. Chinesische Dokumente belegen einen schwunghaften Gewürz- und Seidenhandel mit der halben damals bekannten Welt von China bis Java und von Südindien bis Persien und Arabien. Während der Blütezeit Champas entstanden längs des Thu-Bon- Flusses auch die Tempelanlagen von Tra Kieu und My Son weiter landeinwärts.
1535 landeten die Portugiesen in Da Nang und errichteten mit Genehmigung der Nguyen- Fürsten von Hue in Faifo ihre erste Handelsniederlassung im Südchinesischen Meer. Der Ruf der portugiesischen Musketen und Kanonen, die sich vermeintlich günstig gegen Naturprodukte wie Zimt, Zucker, Pfeffer, Edelhölzer, Korallen und Rohseide tauschen ließen, lockte Händler und Spekulanten aus China, Japan, Siam und Java nach Hoi An. Annähernd 100 Jahre blieben die Portugiesen die einzigen Europäer in Vietnam (vietnam mekong delta), ehe auch Holländer, Briten und Franzosen vorübergehend Handelshäuser in Faifo errichteten.
Aufgrund der Wintermonsune aus Nordosten konnten die Dschunken der Kaufleute aus China und Japan Faifo nur im Frühjahr erreichen und nur mit Hilfe der Sommermonsune aus Südwesten wieder verlassen. Um die Geschäfte auch außerhalb der kurzen Saison kontrollieren zu können, zogen es viele Händler bald vor, ganzjährige Niederlassungen zu errichten oder sich selbst in Hoi An anzusiedeln. Auf einer Seite des Flusses entstanden chinesische, auf der anderen japanische Geschäftsviertel, die man durch eine überdachte Brücke miteinander verband.

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Der schwunghafte Handel mit Produkten wie Seide, Baumwolle, Papier und Porzellan ließ in Hoi An bald auch Handwerk und Kunstgewerbe aufblühen. Als das japanische Kaiserreich
1637 jeglichen Kontakt mit dem Ausland untersagte, kehrten die meisten Japaner in ihre Heimat zurück. Zur gleichen Zeit (1631) sahen sich die Nguyen-Fürsten zum ersten Mal veranlaßt, die weitere Verbreitung des Christentums zu verbieten, da mit den Handelsschiffen der Europäer auch immer mehr Missionare ins Land strömten.
Während der Tay-Son-Revolte 1780 teilweise zerstört, wurde Hoi An rasch wieder aufgebaut, verlor aber spätestens gegen Mitte des vorigen Jahrhunderts zusehends an Bedeutung. Der Bau immer größerer Schiffstypen und die dramatische Versandung des Thu Bon (Hoi An liegt heute 4 km von seiner ehemaligen Hafeneinfahrt entfernt) ließ immer mehr Händler und Kaufleute der Stadt nach Da Nang ausweichen. Hoi An blieb auch noch nach 1888, als die Franzosen Da Nang (Tourane) zu ihrem Hauptstützpunkt in Annam erklärten, Provinzhauptstadt und Sitz zahlreicher Manufakturen und Webereien, doch der Bau der Eisenbahnlinie (1930) an der Stadt vorbei versetzte ihr den endgültigen Todesstoß und ließ sie in Dornröschenschlaf versinken.

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Provinz Gia Lai und Kon Tum

Einen Großteil der Bewohner der Provinz stellen malayo-polynesische Jarai (oder Gia Rai), die zahlenmäßig größte Minorität Zentral-Vietnams (vietnam mekong delta), sowie Bahnar, Sedang, Ko Tu, Brau und andere. Auf dem fruchtbaren Plateau von Play Cu werden Kaffee, Kautschuk, Sojabohnen, Mais und Erdnüsse angebaut. Die Regenzeit dauert von Mai bis November.

Play Cu (Play Cu)
Die Provinzhauptstadt Play Cu (auch Pleiku), 35.000 Einwohner, entstand 1909 aus einem französischen Milizposten und liegt 785 m hoch. Im Tal von la Drang unweit der Stadt fanden 1965 die ersten Kriegshandlungen zwischen Amerikanern und Nordvietnamesen statt, im Sommer 1967 und während der Tet-Offensive 1968 wurden weite Teile der Stadt zerstört.
Adressen
• Gia Lai Tourist, 77 Tran Phu, Tel. 824645.
• Vietnam (mekong flusskreuzfahrt kambodscha) Airlines, 89 Hung Vuong, Tel. 824680.
Unterkunft
• Pleiku, 124 Le Loi (Tel. 824628), gesichtsloser Kasten zu überhöhten Preisen (ab $ 28), Dien Anh (6 Vo Thi Sau) und Khach San 86 Nguyen Van Troi ab $ 8.
•Wer auf eigene Faust die Umgebung erforscht, wird von den freundlichen Montag- nards, die vom Krieg her Englisch oder Französisch sprechen, häufig eingeladen, die Nacht in ihrem Haus zu verbringen. Das ist (noch) echte Gastfreundschaft ohne Dollar-Hintergedanken; nimmt man an, sollte man in punkto Sauberkeit nicht allzu pingelig sein und ein Gastgeschenk hinterlassen.
Anreise & Weiterreise
•Von und nach Play Cu verkehren keine Expreß- Busse. Busse fahren, wenn sie voll sind, nach Kon Tum und Buon Ma Thuot sowie Nha Trang, Tuy Hoa, Qui Nhon, Quang Ngai und Da Nang.
• Der Flughafen von Play Cu verbindet 4x pro Woche mit Saigon, Da Nang und Hanoi (Zwischenlandung in Vinh).
Provinz Kon Tum
Die Provinz ist mit lediglich 240.000 Einwohnern die nach Lai Chau im äußersten Nordwesten dünnbesiedeltste Region Vietnams. Den Großteil der Bewohner stellen Minoritäten wie die Jarai und Bahnar. Der Ngoc Linh (2.598 m) nördlich der Hauptstadt Kon Tum ist der höchste Berg Südvietnams (saigon mekong delta phu quoc).
Kon Tum (Kon Tum)
Die 525 m hoch gelegene Stadt mit 38.000 Einwohnern ist eine Gründung französischer Missionare, die hier bereits 1860 erste Missionsstationen zur Christianisierung der Bahnar einrichteten; 1888 ließ sich ein französischer Abenteu¬rer zum König ausrufen und regierte zwei Jahre, erst 1905 wurde die Region endgültig unter koloniale Verwaltung gestellt. Im Frühjahr 1972 haben Luftangriffe der Amerikaner die Stadt stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Adressen
•Kontum Tourist, 218 Tran Hung Dao, Tel. 862222,Fax 862462.
• Das provinzeigene Hotel Kontum liegt wie alle Hotels dieser Art etwas außerhalb und ist teuer (ab $ 25) und öde; einfache Unterkünfte um $ 6-8 im Zentrum und am Busbahnhof.
Anreise & Weiterreise
• Entfernungen von Kon Tum (in km): Play Cu 46, Binh Dinh (N 1) 197 Qui Nhon 215, Buon Ma Thuot 246, Da Nang 280.
• Die Verbindungen nach Play Cu, Buon Ma Thuot und Da Nang auf der N 14 und nach Binh Dinh/Qui Nhon auf der N 19 sind sehr gut, die nach Nha Trang ist erheblich schlechter.
• Regional-Busse fahren nach Qui Nhon, Da Nang, Hue (über Qui Nhon), Play Cu und Buon Ma Thuot.

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Provinz Dac Lac

Dac Lac ist die größte Provinz Vietnams und grenzt auf einer Länge von 200 km an Kambodscha (mekong kreuzfahrt vietnam kambodscha). Trotz ausgedehnter Waldgebiete und Savannen ist die Provinz dank ihrer vulkanischen Basaltböden und ihres Wasserreichtums landwirtschaftlich sehr ergiebig. Auf den fruchtbaren Plateaus reihen sich ausgedehnte Kaffee- Anbauflächen an Tee- und Gummiplantagen, werden Reis und Mais angebaut und grasen gewaltige Rinderherden. Ungeachtet der starken Zuwanderung ethnischer Vietnamesen stellen Bergvölker wie die malayo-polynesischen Ede (oder Rahde) auch heute noch einen beträchtlichen Teil der knapp 1 Million Einwohner.

Einst Hauptlieferant von Kriegselefanten für die Kaiser von Hue, galt Dac Lac bis zum 2. Weltkrieg als Jagdparadies und ist bis heute die mit Abstand wildreichste Provinz Vietnams (mekong flusskreuzfahrt kambodscha) geblieben. Der 500 ha große Lac-See im Süden der Provinz ist für seinen Fischreichtum berühmt und gilt als Paradies für Störche, Kraniche und andere Vogelarten. Die Regenzeit reicht von April/Mai bis Oktober/November.
Buon Ma Thuot
Buon Ma Thuot (oder Ban Me Thuot), mit 60.000 Einwohnern die Hauptstadt der Provinz, liegt 450 m hoch. Die Stadt entstand erst Anfang dieses Jahrhunderts aus einem französischen Milizposten und macht mehr oder minder noch heute den Eindruck eines Provisoriums, zu dem auch das überdimensionierte Kriegsmonument samt russischem Panzer mitten im Zentrum beiträgt. Der neue “Wohlstand” der Region schlägt sich in gutsortierten Märkten und einer guten Infrastruktur, aber auch gedankenlos-häßlichen Neubausiedlungen nieder.
Sehenswertes
Minoritätenmuseum
Das sympathische Museum stellt Kleidungsstücke, Handwerks-, Fisch- und Jagdgeräte der Ede und Mnong aus; insgesamt sollen an die 30 verschiedene Bergstämme in der Provinz leben. Das Museum, das über Mittag geschlossen ist, liegt nahe dem Thang-Loi-Hotel in der 1 Me Mai.
Buon Don
Das in ganz Vietnam (saigon mekong delta phu quoc) bekannte “Elefanten-Dorf” Buon Don (auch Ban Don) liegt 60 km nordwestlich von Buon Ma Thuot. Die Mnong jagen noch heute wilde Elefanten, die sie mit Hilfe domestizierter Tiere fangen und zähmen, zwischen 40 und 60 Elefanten leben ständig nahe dem Ort. In jedem Frühjahr wird ein großes Fest veranstaltet, bei dem auch Elefantenrennen stattfinden.
Regionalbusse von und nach Buon Ma Thuot verkehren 2-3mal täglich, sobald sie voll sind.
Information
• Dac Lac Tourism (Tel. 852324) in der 3 Phan Chu Trinh stellt Mietwagen und Guides zu den landesüblichen Preisen.
Unterkunft
• Das Touristenhotel Thang Loi (Sieg) in der 1 Phan Chu Trinh (Tel. 852322) berechnet $ 20- 35.
• Preisgünstiger sind das Tay Nguyen in der 14 Ton Lap (Tel. 852168) und das Hong Cong in der 30 Hai Ba Trung (Tel. 852630) ab $ 8 (Fan) bzw. 15.
• Eine französische Villa hat man zum Hotel Bao Dai umfunktioniert. Große Zimmer ($ 20) in ruhiger Umgebung. Nachteil: 1 km vom Zentrum.

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Anreise & Weiterreise Entfernungen
•Von Buon Ma Thuot (in km): Saigon 635, Ninh Hoa (N 1) 152, Nha Trang 187, Qui Nhon 390,
Play Cu 200, Kon Tum 246, Da Nang 526.
• Buon Ma Thuot ist von Nha Trang (N 26), Qui Nhon (N 19, via Play Cu) und Da Nang (N 14, via Kon Tum und Play Cu) zu erreichen. Die Strecke von und nach Da Lat ist nur in der Trockenzeit per Jeep passierbar, so daß man über Phan Rang und Nha Trang fahren muß.
Bus
•Buon Ma Thuot ist von allen größeren Küsten- Städten per Expreß-Bus zu erreichen. J5
•Expreß-Busse starten von Buon Ma Thuot gegen 4.30 Uhr; nach Play Cu und Kon Tum verkehren Regional-Busse bis zum späten Vormittag.
• Der Busbahnhof ist ca. 2,5 km vom Zentrum entfernt. Mopedzubringer 5.000d. N
Flug
•Tgl. von/nach Saigon, Flugzeit 50 Minuten,
$ 45. 2x wöchentlich von/nach Hanoi und Da Nang.
• Vietnam Airlines: 25 Nguyen Chi Thanh,
Tel. 853850.

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Gemeinsame Informationen über Lam Dong Provinz

• Dalattourist, 4 Tran Quoc Toan, Tel. 822125, Fax 822661. Filiale in Saigon: 21 Nguyen An Ninh, Tel. 8230227 (Herr Son spricht fließend deutsch).

Stadtverkehr
• Mietwagen vermittelt das Touristenbüro zu den landesüblichen Preisen ($ 0,30/ km).
• Taxis findet man an der Caltex-Tankstelle nahe dem See sowie auf dem Hoa-Binh-Platz hinter dem Kino 3/4. Tagespauschale rund $ 10.
•Moped. Überall in der Stadt findet man preisgünstige Mopedfahrer, die anstelle von Cyclos den Personentransport im hügligen Gelände übernehmen. Preisbeispiel Busbahnhof – Stadt: 3.000d; Rundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten: $ 5.
• Fahrrad. Verleihstellen sind rar, die “Höhenluft” Da Lats scheint die Nachfrage zu drosseln. (Vorsicht, gerade hier sollte man zuvor ausführlichst die Bremsen testen!)
•Am romantischsten ist natürlich eine Stadtrundfahrt mit der Pferdedroschke; Preis je nach Verhandlungsgeschick.

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Unterkunft
Luxus/First Class
•Aus dem Grand Hotel der 20er Jahre ist das Sofitel Da Lat Palace geworden. Inmitten eines ge-pflegten Gartens mit herrlichem Blick auf den Xuan-Huong-See gelegen, verspricht das Palace Luxus, Nostalgie und Erholung ab $ 95. 35 Tran Hung Dao, Tel. 822715, Fax 821241.
•Auch das noch ältere Da Lat aus der Gründerzeit (1907) erhält eine fällige Frischzellenkur, das Datum der Neueröffnung ist noch ungewiß. 7 Tran Phu.
Tourist
• Stilvoll, aber teilweise muffig und feucht wohnen (z.T. mit Originalmobiliar) kann man auch in der ehemaligen Villa des französischen Generalgouverneurs und späteren Sommerresidenz von Madame Nhu (Dinh 2, 12 Tran Hung Dao, Tel. 822092), der einstigen Villa von Kaiser Bao Dai (Dinh 3, Trieu VietVuong, Tel. 822093) und in der Villa Huong Tra am See (Anmeldung bei der Motelanlage Huong Tra, 1 Nguyen Thai Hoc, Tel. 822211). DZ in allen Häusern ab $ 50, Suiten ab $ 70.
•Wer (funktionale) Bettenburgen aus der amerikanischen Epoche vorzieht, ist in den neurenovier-ten Ngoc Lan (40 Nguyen Chi Thanh, Tel. 822136) und Anh Dao (50-52 Khu Hoa Binh, Tel. 822384) gut untergebracht; EZ ab $ 30, DZ 35-55. Beide pflegen seit den 60er Jahren die Dancing-Kultur und bieten nun auch Karaoke und Thai-Massage an.
• Sehr empfehlenswert ist das kleine, aber freundliche Villa-Hotel. 8A Ho Tung Mau, direkt unterhalb des Palace. DZ ab $ 30, bestehend aus Wohn- und Schlafraum mit Blick über die Stadt.
• Das Hai Son am Markt kann sich mit der neosozialistischen Lockerheit noch nicht so recht anfreunden, aber die Zimmer für $ 30 inkl. Frühstück sind korrekt; 1 Nguyen Thi Minh Khai, Tel. 822379.
•Wenn man schon nicht dort wohnt, sollte man sich es zumindest einmal angeschaut haben – das skurrile ‘’Spinnwebhaus” Hang Nga der aus Hanoi stammenden Künstlerin und Architektin Madame Nga\ originelles Erlebniswohnen par excellence ab $ 35, 3 Huynh Thuc Khang.
Budget
• Zu den Minihotels, die schon die erste “Bewährungsprobe” bestanden haben, zählen das sehr gute Chau Au, 76 Nguyen Chi Thanh, Tel. 822870, Huong Trong, 54 Phan Dinh Phung, Tel. 821388 G’eweils um $ 15-25) und das freundliche Truong Nguyen, 7A Hai Thuong, $ 12-18. •Aufsteiger in der Travellergunst ist das Lam Son in einer alten französischen Villa; 5 Hai Thuong, DZ $ 12-16.
Low Budget
Viele Pensionen (A/ha Nghi) und Privatzimmer (Phong Tro) besitzen immer noch keine Lizenz, Ausländer aufzunehmen – eine Besonderheit Da Lats. Trotzdem ist das Angebot an sauberen, preisgünstigen und in der Regel mit Warmwasser ausgestatteten Unterkünften recht groß; die mei¬sten findet man entlang der Phan Dinh Phung.
•Ausgesprochen freundlich und hilfsbereit sind die Leute vom Thanh The dessen 18 Zimmer mit Bad zwar einfach, aber sauber und geräumig sind. EZ $ 5, DZ $ 8-10, 118 Phan Dinh Phung.
• Etwas teurer ist das populäre Cam Do (DZ $ 12-15, EZ $ 8-10), mit Gemeinschaftsbad wird es billiger. 91 Phan Dinh Phung.
•Zu den empfehlenswerteren Häusern, auch wenn nicht alle Zimmer gleich gut sind, zählen auch das Hoa Binh, 64 Truong Cong Dinh, und das Phu Hoa, 16 Tang Bat Ho, beide ab $ 7-8.
• Mit dem von dem meisten Minibussen angesteuerten Mimosa können wir uns dagegen nach wie vor nicht anfreunden; die billigen Zimmer ($ 8) sind düstere Besenkammern, für den Preis der besseren ($ 15) wird anderswo mehr geboten; 170 Phan Dinh Phung.
Essen & Trinken Restaurants
• Das Thuy Ta am Xuan-Huong-See hat 1994 wiedereröffnet, sehr chic und elegant, nach dem Entwurf einer jungen Architektin aus Da Lat. Auch Open-Air-Cafe mit herrlicher Sicht auf den See.
• Nett, klein, gemütlich und sehr zu empfehlen sind das Long Hoa, 6 3 Thang 2 (ex-Duy Tan) und das Thanh Thanh, 4 Tang Bat Ho, beide in der Altstadt.
• Das Nam Son, 54 Khu Hoa Binh neben dem Hotel Anh Dao, wirkt wie ein Bahnhofs-Wartesaal, bietet aber gute vegetarische Gerichte und vieles mehr; sehr lecker die Shrimp Spring Rolls, $ 1,5.
• Im Do Yen, 7 Khu Hoa Binh, entpuppte sich unser “Whole Fried Fish” als ein etwa daumengroßer Stichling, der obendrein gedämpft war! Ähnliche Erfahrungen kann man im Shanghai gegenüber machen.
• Die schmale Gasse, die von der Truong Cong Dinh auf das Phu-Hoa-Hotel zuführt, verwandelt sich bei gutem Wetter allabendlich in eine belebte Eßstraße. Leckere Snacks und gute Fruchtsäfte erhält man auch in der Markthalle an der Le Dai Hanh.
Cafes
• In der Truong Cong Dinh in der Oberstadt reiht sich ein Cafe an das andere, aber die besten liegen in der Nguyen Chi Thanh mit Blick über den Markt. Man wähle nach Vorliebe: Künstler, Mu¬sik, Eiscreme oder Videospiele. Unser Tip: Artista, No. 9.
• Ein anheimelndes Relikt der 50er Jahre ist das Tung auf dem Hoa-Binh-Platz No. 6 mit exzellentem Kuchen und einer treuen Stammkundschaft seit vielen Jahren.
•An sonnigen Nachmittagen sitzt es sich sehr schön im Cafe Thanh Thuy am Xuan-Huong-See. Adressen
• Geld. Incombank, 46-48 Khu Hoa Binh, Mo-Fr geöffnet.
•Post. Das Postamt in der 18-20 Tran Phu gegenüber dem Hotel Da Lat ist täglich geöffnet und verfügt über internationalen Telefon-, Telegramm- und Fax-Service.
• Stadtpläne, Schreibwaren etc. bekommt man in den kleinen Läden in der Truong Cong Dinh.
• Flug. Das Büro von Vietnam Airlines, 5 Truong Cong Dinh, Tel. 822895, ist täglich geöffnet.

Anreise & Weiterreise Entfernungen
• Da Lat ist auf der N 20 von Saigon (298 km) und Phan Rang (110 km) zu erreichen. Die Straßen von und nach Buon Ma Thuot, Phan Thiet und Nha Trang gelten als unbefahrbar.
Bus
• Der Busbahnhof (Ben Xe Lam Dong) auf der 3 Thang 2 ist 2,5 km vom Zentrum entfernt. Transport mittels Honda zur Stadt je nach Verhandlungsgeschick 2-5.000d.
• Minibusse nach Saigon fahren stündlich 5- 14 Uhr (Fahrzeit 3-4 Std., $ 2). Expreßbusse nach Nha Trang (über Phan Rang, 5-7 Std., $ 2) starten zwischen 4.30 und 6 Uhr. Minihus- se der Hotels und Reisebüros kosten in beide Richtungen jeweils $ 7-8.
Flug
• Mehrmals wöchentl. Verbindung von/nach Saigon, Hue und Hanoi. Der Uen-Khuong-Airport liegt 30 km südlich der Stadt.
Von Da Lat nach Phan Rang
Die Strecke von Da Lat zur Küste nach Phan Rang (110 km; zuerst muß man 21 km Richtung Saigon zurückfahren) gehört zu den schönsten und spektakulärsten Vietnams (vietnam mekong delta). Während des Krieges wurde die schmale Serpentinen-Straße nur in einer Richtung befahren, vormittags berg-ab, nachmittags bergauf, während man heute manchmal stundenlang fährt, ehe man einem anderen Fahrzeug begegnet.
Vorbei an Wasserfällen und dem Don- Duong-Stausee, dessen Wasserkraftwerk Strom für die Küstenstädte erzeugt, überquert man nach 40 km den 980 m hohen Paß Ngoan Muc. Von dort aus eröffnet sich ein phantastischer Blick auf die Felskegel und Ebenen der Vorgebirge bis zur 60 km entfernten Küste.
Immer wieder kreuzt man die verwitterten Gleise der alten Zahnradbahn, ehe
man etwa auf halber Strecke die Provinz Lam Dong verläßt und in die Provinz Ninh Thuan kommt. Die Straße, die sofort spürbar schlechter wird (Ninh Thuan ist eine der ärmsten Provinzen Südvietnams) (saigon mekong delta phu quoc), schlängelt sich ab jetzt sanft in die Küstenebene hinunter. Links und rechts des Weges begegnet man den ärmlichen Nachfahren der Cham, die einst den ganzen Süden Vietnams beherrschten. Kurz vor Phan Rang trifft man bei Thap Cham auf eines der schönsten und malerischsten Cham-Heiligtümer Vietnams. (Siehe Kapitel “Südliche Zentralküste”).

Für mehr Infos: Halong Bucht touren

Provinz Lam Dong

Das Territorium der Provinz ist zu zwei Dritteln mit Dschungel und dichtem Pinienwald bedeckt. Die drei großen Plateaus der Provinz liegen auf Höhen zwischen 800 und 1500 Meter. Vietnamesen wurden erst seit 1976 gezielt hierher umgesiedelt, unter den heute 650.000 Ein-wohnern (1979: 400.000) sind noch mehr als die Hälfte Angehörige ethnischer Minoritäten. Zu unterscheiden ist zwischen Mon-Khmer-Minderheiten wie Mnong, Ma und Kohor, und indonesischen wie Cho Ru und Raglai. Dank des ganzjährig moderaten Klimas werden Obst- und Gemüse- Sorten angebaut, die es in Vietnam (vietnam mekong delta) sonst nur selten gibt, wie Artischocken, Zucchini, Blumenkohl, Birnen, Weintrauben, Kirschen oder Erdbeeren. Berühmt sind die Orchideen der Hauptstadt Da Lat.

Bao Loc
Auf halbem Weg zwischen Saigon (167 km) und Da Lat (131 km) liegt kurz nach dem Bao-Loc-Paß 850 m hoch Bao Loc mit dem neuen Seri-Hotel ($ 20) an einem künstlichen See. Günstiger ist das Bao Loc an der N 20, die im Ortsinnern Tran Phu heißt. Kleiner, an Wochenenden sehr lebhafter Markt. Unweit der Stadt liegen Tee-und Kaffeeplantagen.
Di Linh
Kurz hinter Di Linh, 70 km vor Da Lat, passiert man einen Markt, der von zahlreichen Bergstämmen der Umgebung aufgesucht wird, vornehmlich von Ma und Kohor.
Prenn-Wasserfälle
10 km vor Da Lat kann man gleich neben der N 20 die Prenn-Wasserfälle besuchen. Restaurant mit großem Parkplatz, Erfrischungsstände, Ponyreiten, Souvenirs usf. Eintritt 7.000d.

Da Lat (Da Lat)
Überblick
Da Lat, “Fluß der Lat” (die Lat sind ein Unterstamm der Kohor) liegt 1.475 m über dem Meeresspiegel und hat 100.000 Einwohner.
Wie jede Stadt Vietnams (mekong cruise siem reap to saigon) verfügt auch Da Lat über Pagoden und Baudenkmäler der Vergangenheit, aber aus diesem Grund reist niemand dorthin. Für die heimwehkranken Kolonisten bedeutete die Region früher ein Stück “Europa”, für die Vietnamesen von heute ist sie ein Stück “Natur’1, das sie so sonst nicht kennen. Aufmerksam und neugierig durchstreifen ganze Touristengruppen die Wälder, Seen und Wasserfälle der Umgebung, und im Frühjahr wird die Stadt zum Ziel unzähliger Liebespaare und Hochzeitsreisender, die sich wie in einem fremden und gleichzeitig doch vertrauten Land Vorkommen.
Aber auch als Europäer kann man in Da Lat zuweilen vergessen, wo man sich befindet und sich in der französischen Schweiz, den Seealpen oder im Elsaß glauben. Entsprechend verwirklichten die reich gewordenen colons, die der tropischen Hitze Saigons zu entfliehen suchten, hier ihre geheimen kleinbürgerlichen Träume: “herrschaftliche” Villen, “proven- calische” Landgüter, “alpine” Chalets mit Blümchenbalkon und “elsässischem” Fachwerk oder auch nur biedermeierliche “Häuschen im Grünen” bestimmen noch heute weite Teile des Stadtbilds.
Geschichte
Die Stadt inmitten der Seen, Wasserfälle und Pinienwälder entstand erst 1917, nachdem der Pasteur-Schüler Alexandre Yersin diesen Platz 1897 seines “europäischen” Klimas wegen als idealen Standort für ein Sanatorium bestimmt hatte. Kolonisten und einheimische Neureiche richteten sich Villen und Gärten ein, französische Gouverneure ritten mit ihren Gästen auf Tiger- und Elefantenjagd und vergaben Lizenzen zur Erschließung von Tee- und Kaffeeplantagen, und 1945 zog sich auch der seiner Würden beraubte Ex-Kaiser Bao Dai hierher zurück. Ein vietnamesischer Reiseführer von 1990 drückt den Sachverhalt zwar parteiisch, aber nicht unzutreffend so aus: “Ein Höhenkurort, der ausschließlich imperialistischen Aggressoren und einheimischen Schmarotzern Vorbehalten war”.
Nach 1954 kamen zahlreiche aus dem Norden geflohene Katholiken in die Region. Während des amerikanischen Kriegs wurde Da Lat als “Garten Südvietnams” (saigon mekong delta phu quoc) angesehen, der die Supermärkte Saigons mit Frischobst und Gemüse zu versorgen hatte.
Orientierung
Zentrum der weitläufigen, durch Seen, Hügel und Täler weit auseinandergezogenen Stadt ist der zweistöckige, in den 60er Jahren mit amerikanischen Geldern errichtete Markt (cho). Von dort gelangt man über Treppen in die Oberstadt mit ihren Cafes und kleinen Hotels.
Sehenswertes
Markt
Der Anblick des häßlichen Betonklotzes aus den 60er Jahren, ein “Geschenk Amerikas an das Volk von Vietnam”, wird gemildert durch das geschäftige Treiben speziell auf den zahlreichen Treppen und Vorplätzen. Mit ein wenig Glück begegnet man hier den Frauen der Bergstämme mit ihren charakteristischen Tragekörben, die meisten der Frauen sind Kohor (Lat) und Ma. Viele kommen immer noch in die Stadt, um Brennholz, Pilze und Honig gegen Salz und andere Bedarfsgüter zu tauschen, aber zunehmend verkaufen sie auch selbstgezüchtetes Obst, Gemüse und Geflügel. Ein Augenschmaus ist der bunte Blumenmarkt mit Bergen von Orchideen, Rosen, Narzissen, Gladiolen und anderen Gewächsen, von denen wir allenfalls die vietnamesischen Namen kennen.
Villen
Da Lat ist die Quintessenz der in Stein, Gips und Mörtel geronnenen Träume und Sehnsüchte heimwehkranker Europäer an einem Ort, der beinahe “wie zu Hause” ist und die feindseligen Tropen vergessen machen soll. Im Zentrum bekommt man nur einen sehr unvollkommenen Eindruck davon, man muß dazu das Stadtgebiet mit dem Auto oder per Fahrrad erkunden.
Zahlreiche schöne oder auch nur schön kitschige Villen findet man an den Hängen unterhalb der Tran Hung Dao und der Le Thai To. Nicht weit davon entfernt befindet sich der frühere Bahnhof von Da Lat.
Die Residenz des französischen Generalgouverneurs (Dinh 2, s. “Unterkunft”) galt Anfang der 30er Jahre als Nonplusultra moderner Baukunst; die stilvollen Salons und Suiten des Hauses sind unbedingt einen Besuch wert. Aus der gleichen Zeit stammt der Sommerpalast Kaiser Bao Dais (Dinh 3) mit wertvollen Möbeln, Antiquitäten und Reliquien. Beide Häuser können täglich von 7-11 und 13.30-16.00 Uhr besichtigt werden. Eintritt 2-6.000d.
Xuan-Huong-See
Der von französischen Villen umsäumte See wurde erst 1919 durch einen Damm
künstlich angelegt. In der Hochsaison umrunden romantische Pferdedroschken die Ufer unter blühenden Kirschbäumen und schweben Verliebte und Hochzeitsreisende selbstvergessen auf Tretbooten in Gestalt von Schwänen über den See.
Bahnhof
Die Bergbahn zur Küste nach Thap Cham/Phan Rang wurde in den 20er Jahren errichtet. Angesichts der extremen Höhenunterschiede griffen die Kolonisten auf ein Zahnradsystem zurück, das sie mitsamt den Zuglokomotiven und Waggons aus den Schweizer Alpen im-portierten. Anfang der 70er Jahre wurde der Zugverkehr eingestellt, heute können Touristen nostalgische Bahnfahrten ins 5 km entfernte Dorf Trai Mat unternehmen. Auskunft u. Preis Tel. 822170.
Im renovierten Bahnhofsgebäude befindet sich ein kleines Museum. Vielleicht bereut man heute schon, daß 1989 drei der alten Loks in die Schweiz zurücktransportiert wurden, wo sie nach einer Generalüberholung nahe Gstaad wieder eine Gebirgsbahn ziehen.
Lycee Yersin
Die ehemalige Eliteschule der Kolonisten stellt sich als eine vielsagende Mischung aus Gymnasium und Kadettenanstalt dar. Vom ehemaligen Haupthaus genießt man einen majestätischen Blick auf den See.
Nach Yersin, dem “Entdecker” Da Lats, war bis 1975 die heutige Hauptstraße Tran Phu benannt, an der man außer den Kolonialhotels Palace und Da Lat, Post und Touristenbüro auch die 1942 fertiggestellte Kathedrale Notre Dame findet.
Seen und Wasserfälle
Als besondere Attraktion gelten die zahlreichen Seen und Wasserfälle Da Lats und seiner Umgebung – für Vietnamesen “exotische”, für uns reizvolle, aber eher vertraute Landschaften, die man nicht unbedingt gesehen haben muß, so verlockend ihre Namen auch klingen mögen: der “Seufzer-See” (Ho Da Thien) im “Tal der Liebe” ist kaum mehr als ein bunter Vergnügungspark unter Pinien mit Souvenirshops, Ponys, Kanus und Tretbooten. An den Wochenenden im Frühjahr und Sommer, wenn vietnamesische Touristen und Liebespaare die romantischen Plätze bevölkern, herrscht hier Hochbetrieb.
Der Cam-Ly-Wasserfal! nahe der ehemaligen US-Airbase ist außer nach heftigen Regengüssen nur ein dürftiges Rinnsal.
Jagd und Golf
Für Touristen tut man vieles, für zahlungskräftige fast alles. Einen Golfplatz hat man am Xuan-Huong-See frisch aus dem Boden gestampft, auch sind wieder Jagdlizenzen zu haben. Elefanten und Nashörner wird man in der Region wohl kaum mehr antreffen, ansonsten soll sich der Wildbestand seit den Kriegen angeblich regeneriert haben.

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Dorf der Lat
Exkursionen zu Dörfern der Minderheiten werden von den Touristenbehörden
auch heute noch eher verhindert als gefördert. Ohne Permit ($ 5) wird niemand in das Lat-Dorf gelassen; ein Posten vor dem Dorf wacht und kassiert $ 15 Strafe, wenn Individualisten ohne Behördenstempel aufkreuzen.
Wie alle Bergstämme des Zentralen Hochlands leben die Kohor, zu denen die Lat und Chil zählen, in Pfahlhäusern, aber ebenerdige Holzkonstruktionen mit Wellblechdach sind stark im Vormarsch. Die Dorfbewohner bauen Naßreis, braune Bohnen und Yams an, ärmere Familien leben nach wie vor von der Jagd auf Vögel und Schlangen, sammeln Feuerholz, Pilze, Honig, Heilkräuter oder brennen Holzkohle. Viele, die mit den Franzosen oder Amerikanern zusammenarbeiteten, sind dem christlichen Glauben beigetre¬ten, wovon je eine katholische und eine protestantische Kirche zeugen.
Das weiträumige, aus mehreren Weilern bestehende Dorf, das 12 km nördlich des Zentrums liegt, erreicht man, wenn man sich auf der Phan Dinh Phung oder Xo Viet Nghe Tinh immer weiter Richtung Norden hält.

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Das Zentrale Hochland

Überblick

Das Zentrale Hochland (Tay Nguyen) nimmt 1/6 der Landfläche Vietnams ein, aber nicht einmal 3% der Gesamtbevölkerung leben dort. Noch zu Ende der Kolonialzeit (1953) zählten die Franzosen weniger als 30.000 Vietnamesen in der 55.000 km2 großen Region, die traditionell von Mort-Khmer- und malayopolynesischen Minoritäten (montagnards), wie den Ede, Bahnar, Jarai oderSedang, bewohnt wird; heute stellen die Vietnamesen mehr als die Hälfte der 2,5 Millionen Bewohner.

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Das Hochland besteht zum einen Teil aus unwegsamen Wäldern und Bergen mit Höhen bis zu 2.600 Metern, zum anderen aus flachen Hochebenen mit fruchtbaren Basaltböden. Am höchsten liegt das Lam-Vien-Plateau (1.500 m), wo sich auch Da Lat, die Hauptstadt der Provinz Lam Dong befindet. Seit der 1991 erfolgten Teilung von Gia Lai – Kon Tarn in zwei getrennte Provinzen ist Dac Lac mit der Hauptstadt Buon Ma Thuot mit knapp 20.000 km2 die größte Provinz Vietnams. Das Zentrale Hochland grenzt im Westen an Kambodscha, Kon Tum zusätzlich an Laos.
Trotz seiner Abgeschiedenheit und geringen Bevölkerungszahl galt das Hochland stets als strategisch wichtig. Jahrzehntelang buhlten Franzosen wie Amerikaner (und wie Vietnamesen!) um die Gunst der Montagnards, um sie für ihre Zwecke einzuspannen. Auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs diente es als Rückzugsgebiet der Befreiungsfront und Aufmarschzone der nordvietnamesischen Truppen, bei Play Cu fanden 1965 die ersten Gefechte zwischen Soldaten aus dem Norden und dem Süden (saigon mekong delta phu quoc) statt.
Seit 1976 wurden Hunderttausende Vietnamesen teils zwangsweise (im Rahmen der Neuen Ökonomischen Zonen), teils freiwillig im Hochland angesiedelt. Regionen wie Da Lat und Buon Ma Thuot
versorgen heute den Großraum Saigon mit Obst und Gemüse, während Kaffee, Tee, Kautschuk, Forstwirtschaft und Rin¬derzucht sogar Exportgewinne abwerfen. In Anbetracht des weiterhin ungebremsten Bevölkerungswachstums Vietnams sind die Erträge freilich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Spannungen zwischen Vietnamesen und Bergbewohnern – für die seßhaften Bauern des Flachlands seit Alters her moi, “Wilde” – sind seit dem Abzug der Fremdmächte kaum geringer geworden. Umsiedlung und Kollektivierung, Eindämmung der Brandrodung und zunehmende Verbreitung der vietnamesischen Sprache und Kultur haben viele der Ethnien nachhaltig gegen die Zentralregierung aufgebracht. Die Aktivitäten der einst von Franzosen wie Amerikanern unterstützten Widerstandsorganisation FULRO (Front Unifiee de Luttes des Races Opprimees) werden heute in erster Linie von reaktionären Exilanten aus Kalifornien finanziert.
Klima
Die Plateaus weisen ein Klima auf, das in Vietnam oft “paradiesisch” genannt wird (aber leben möchten dort trotzdem die wenigsten). “Ewiger Frühling’’ bedeutet nämlich, daß Sonnenschein und Regenschauer einander ebenso rasch abwechseln können wie Hitzewellen und “beißende Kälte” (10-15°C), und selbst während der kurzen Trockenzeit von Dezember bis März kann es zu heftigen Regengüssen kommen.
Verkehr
Die Straßen im Zentralen Hochland zählen streckenweise zu den besten Vietnams, andere sind in einem derart schlechten Zustand, daß sie als unbefahrbar gelten.
Hervorragend sind die Verbindungen von Saigon (mekong delta cruise saigon to phnom penh) nach Da Lat, zwischen Buon Ma Thuot, Play Cu und Kon Tum sowie von Play Cu nach Qui Nhon.
Während die teilweise miserable Strecke Da Lat – Phan Rang wenigstens durch grandiose Landschaften versöhnt, ist die Straße zwischen Buon Ma Thuot und Nha Trang ebenso schlecht wie langweilig. Die Straßen nördlich Da Lats sind nur mit dem Geländewagen passierbar (und selbst dies nur während der Trockenzeit), so daß man von Da Lat nach Buon Ma Thuot den Umweg über die Küste (Phan Rang – Nha Trang) machen muß.
Entfernungen
•Von Saigon (in km): Da Lat 298
• Von Da Lat: Phan Rang 110, Phan Thiet 247,
Nha Trang 215, Buon Ma Thuot 210/402
•Von Nha Trang: Ninh Hoa 35, Buon Ma Thuot
187, Play Cu 387, Kon Tum 433
•Von Buon Ma Thuot: Nha Trang 187, Play Cu
200, Kon Tum 246, Da Lat 402
•Von Kon Tum: Play Cu 46, Binh Dinh 197, Qui
Nhon 215, Da Nang 280
Von Saigon (vietnam mekong delta) nach Da Lat
Die Strecke ist sehr schön und abwechslungsreich und die Straße in ausgezeichnetem Zustand. Nach 68 km zweigt hinter Bien Hoa die N 20 von der N 1 ab und führt hinauf in die Berge. Von Null auf 1500 Meter, aber langsam und gemächlich und ohne große Pässe. Reisfelder weichen langgestreckten Gummiplantagen, gehen allmählich in Bananen-Haine über und weichen erst dem Dschungel und dann den endlosen Tee-, Kaffee- und Ananasplantagen des Hochplateaus von Lam Dong.
Cat-Tien-Nationalpark
Einen Besuch wert ist der neuorganisierte Park Cat Tien an der Nordgrenze der
Provinz Dong Nai, der tausendjährige, bis zu 40 m hohe Baumriesen birgt sowie mehr als 60 Säugetier- und Reptilien- und annähernd 280 Vogelarten. Selbst Nashörner leben noch in dem Reservat, werden von organisierten Wildererbanden al¬lerdings zunehmend dezimiert.
Beim Kilometerstein 140 (ab Saigon) biegt man bei Madagui links von der N 20 auf eine Piste ab und erreicht den Park nach 23 km. Einfache Unterkünfte vorhanden.

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